Fischfutter online kaufen – für Aquarienfische, Garnelen und Wirbellose
Fische, Garnelen und Wirbellose haben ganz unterschiedliche Ernährungsweisen – vom Karpfen-artigen Allesfresser über den strikten Pflanzenfresser bis zum reinen Fleischfresser. Wer sein Aquarium mit dem falschen Futter versorgt, riskiert Mangelerscheinungen, Farbverlust und gestörte Verdauung, auch wenn das Futter oberflächlich „für Aquarienfische" beschriftet ist. Die Auswahl des richtigen Futters ist deshalb einer der wichtigsten Punkte in der laufenden Aquaristik.
In unserer Fischfutter-Kategorie findest du das komplette Sortiment für Süßwasser-Aquarien – Alleinfutter für die tägliche Ernährung, Spezialfutter für einzelne Bewohner, Aufzuchtfutter für Nachwuchs und Zusatzfutter für besondere Bedürfnisse wie Farbausprägung oder Vitalitätssteigerung.
Inhaltsverzeichnis
Wie Fische fressen – und was das für die Futterwahl bedeutet
Alleinfutter für den Alltag
Spezialfutter für einzelne Bewohner
Garnelen- und Wirbellosen-Futter
Aufzuchtfutter und Wochenendfutter
Wie viel und wie oft füttern?
Marken im Sortiment
Häufige Fragen rund um Fischfutter (FAQ)
Wie Fische fressen – und was das für die Futterwahl bedeutet
Zwei Dinge entscheiden über die richtige Futterwahl: Wo im Aquarium der Fisch frisst und was er in der Natur fressen würde.
Fressplatz im Becken. Fische unterscheiden sich in Aufschwimmer (fressen an der Wasseroberfläche), Freischwimmer (fressen im Mittelwasser) und Bodenfresser (grasen den Beckenboden ab). Ein Futter, das schnell absinkt, kommt bei Aufschwimmern nicht an. Ein Flockenfutter, das nur oben schwimmt, erreicht Welse nicht. Für Gesellschaftsaquarien mit Bewohnern in mehreren Wasserschichten sind daher mehrere Futter-Typen sinnvoll.
Natürliche Ernährungsweise. Diese lässt sich grob in drei Gruppen einteilen:
Allesfresser (Omnivore) wie die meisten Salmler, Barben, Guppys, Platys und Mollys nehmen sowohl tierische als auch pflanzliche Nahrung an. Sie kommen mit klassischem Flockenfutter oder Granulat gut zurecht.
Pflanzenfresser (Herbivore) wie viele Cichliden aus dem Malawisee oder viele Welse brauchen Futter mit hohem Anteil an Algen und pflanzlichen Bestandteilen. Spirulina-Futter ist hier der Standard.
Fleischfresser (Karnivore) wie Kampffische oder viele Raubcichliden brauchen einen hohen Anteil an tierischem Protein. Spezielle Kampffisch-Futter oder Cichliden-Futter mit hoher Proteinquote sind darauf abgestimmt.
Alleinfutter für den Alltag
Das Alleinfutter deckt den täglichen Bedarf und kommt in unterschiedlichen Formen:
Flockenfutter ist der Klassiker für Aufschwimmer und Freischwimmer. Es schwimmt zunächst an der Oberfläche, sinkt langsam ab und wird auf dem Weg von den meisten mittelschichtigen Fischen abgefangen. Vielseitig, für die meisten Gesellschaftsbecken die richtige Basis.
Granulat sinkt etwas schneller als Flocken und ist damit auch für Fische geeignet, die tiefer im Becken fressen. Nano-Granulate mit kleiner Korngröße sind ideal für Zwergfische wie Boraras oder für Nachwuchs.
Sticks sind größer und für kräftigere Fische wie Malawisee-Cichliden oder größere Salmler. Sie sinken langsam und bleiben lange am Fischmaul greifbar.
Sinkfutter und Wafers sind die Wahl für Bodenfresser wie Welse, Garnelen und Krebse. Sie sinken sofort zum Beckenboden und werden dort von Grazern aufgenommen.
Spezialfutter für einzelne Bewohner
Neben dem Alleinfutter gibt es Sorten, die auf bestimmte Bewohner oder Bedürfnisse abgestimmt sind:
Cichliden-Futter ist auf die unterschiedlichen Ernährungstypen dieser Fischfamilie abgestimmt. Herbivore Malawisee-Barsche brauchen pflanzliches Futter mit hohem Spirulina-Anteil, karnivore Raubbuntbarsche entsprechend proteinreiches Futter.
Welsfutter (Pleco Menu) sind sinkende Tabletten oder Wafers mit hohem Pflanzen- oder Holzfaser-Anteil, an denen Welse über Stunden nagen können. Wichtig, weil klassisches Flockenfutter Welse selten erreicht.
Kampffisch-Futter (Betta Booster) ist speziell auf die Bedürfnisse von Bettas abgestimmt – hoher Proteinanteil, kleine Portionen. Klassisches Flockenfutter mit hohem Pflanzenanteil kann bei Kampffischen zu Verdauungsproblemen führen.
Color-Booster-Futter enthält natürliche Farbstoffe (Astaxanthin, Spirulina), die die Farbausprägung intensivieren – vor allem bei Cichliden und Salmlern sichtbar.
Spirulina-Futter liefert pflanzliches Protein und Beta-Carotin. Für Herbivore ideal als Hauptfutter, für Omnivore als sinnvolle Ergänzung.
Garnelen- und Wirbellosen-Futter
Garnelen, Schnecken und Krebse haben eigene Ansprüche. Zwerggarnelen wie Neocaridina oder Caridina fressen zwar auch, was von Fischfutter übrig bleibt, brauchen aber für optimale Häutung, Vitalität und Zucht spezielles Garnelenfutter. Sortiments-Klassiker sind Shrimp-King-Produkte, die auf die spezifischen Bedürfnisse von Süßwassergarnelen abgestimmt sind. Weitere Grundlagen zu Garnelenhaltung und deren Bedürfnissen klärt der Ratgeber Garnelen im Aquarium halten – Einstieg und Pflege.
Aufzuchtfutter und Wochenendfutter
Zwei Spezialkategorien für besondere Situationen:
Aufzuchtfutter ist für Jungtiere – winzige Partikel, hoher Protein-Anteil, oft pulverförmig oder als Mini-Granulat. Ohne spezielles Aufzuchtfutter überleben Jungfische oft nicht, weil sie das normale Futter nicht bewältigen können.
Wochenendfutter oder Urlaubsfutter sind langsam auflösende Blöcke, die über mehrere Tage stetig Nahrung freisetzen, ohne das Wasser zu belasten. Für kurze Abwesenheiten von 2–3 Tagen praktisch. Bei längeren Reisen ist eine Betreuung durch eine andere Person besser als Verlassen auf Wochenendfutter.
Wie viel und wie oft füttern?
Das häufigste Problem bei der Aquarienfütterung: zu viel. Überfütterung ist eine der Hauptursachen für gekipptes Wasser – nicht gefressene Futterreste sinken zum Boden, vergammeln, treiben Nitrit und Nitrat nach oben, füttern Algen.
Zwei Faustregeln:
Menge: Was die Fische in 1–2 Minuten fressen, ist genug. Alles, was danach noch im Wasser steht, war zu viel.
Rhythmus: Bei ausgewachsenen Fischen reicht eine Fütterung pro Tag, bei Jungtieren zwei bis drei kleine Portionen. Ein „Fastentag" pro Woche schadet nicht – im Gegenteil, er entlastet Verdauung und Filter.
Wenn Futter am Boden liegen bleibt: weniger füttern, häufiger mulmen, ggf. Bodenreiniger einsetzen. Wie du erkennst, ob dein Aquarium chemisch im Gleichgewicht ist, klärt der Ratgeber Wasserwerte im Aquarium messen und einstellen.
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